BASKET

Der „King“ schlägt den „Freak“

LeBron James hat im Duell der Generationen mit Giannis Antetokounmpo gezeigt, dass er seine Cleveland Cavaliers doch gegen gut besetzte Teams zum Sieg führen kann.

Wenige Stunden vor Spielbeginn gaben die Milwaukee Bucks bekannt, dass sie ihren Center Greg Monroe zusammen mit einem Erst- und Zweitrundenpick für 2018 Richtung Phoenix schicken. Dafür tritt Eric Bledsoe, der in Arizona unzufrieden war, die Reise gen Norden an. Der 27-jährige Guard stand heute Nacht jedoch noch nicht im Line-up der Bucks.

Unterstützt vom aktuellen „Rookie of the Year“ Malcolm Brogdon (22 Punkte, fünf Rebounds, sechs Assists), konnte der „Greek Freak“ die 13-Punkte-Führung der Cavs bis zur Halbzeitpause in einen knappen Vorsprung zugunsten Milwaukees umwandeln.

Nach fünf Niederlagen aus ihren letzten sechs Spielen taten sich die namhaft bestückten Cavaliers auch nach der Pausenansprache von Headcoach Tyronn Lue weiterhin schwer. Vor allem Antetokounmpo bereitete ihrer Defense immense Probleme. Trotz des Matchups gegen LeBron erzielte der Grieche 19 seiner insgesamt 40 Punkte in Durchgang zwei. Zu seiner zweitbesten und zugleich höchsteffizienten Punkteausbeute dieser Spielzeit (16/21 Würfe) kamen neun Rebounds, drei Assists und vier „Rejections“ hinzu. Doch auch mit der Hilfe von Khris Middleton (20 Punkte, sieben Rebounds, elf „Dimes“ und drei Steals) konnte das junge Team von Jason Kidd die Starpower aus Cleveland nicht bezwingen.

James, der erneut nur knapp ein Triple-Double verpasste (30/8/9), konnte endlich auf die Unterstützung seines Gefolges zählen. Kevin Love zeigte sein bislang bestes Spiel der Saison und legte mit 32 Punkten und 16 Boards jeweils neue Season-Highs auf. Auch Edelshooter J.R. Smith übertraf seine bisher eher schwachen Leistungen bei Weitem, indem er fünf seiner sieben Versuche von „Downtown“ versenken konnte und am Ende 20 Punkte aufwies.

LeBron James und Giannis Antetokounmpo lieferten sich ein heißes Duell (Foto: Getty Images).

Es ist zugegeben noch früh in der Saison, doch die Vizemeister aus Ohio stehen alles andere als gut da (fünf Siege, sechs Niederlagen). Kann dieser Erfolg die Wende einleiten oder lassen sich Smith, Crowder und Co. wieder hängen und liefern erneut inkonstante Leistungen ab? Die Auswärtsreise mit Spielen gegen Houston, Dallas, Charlotte und die Knicks wird die Antwort liefern.

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