BASKET

Joel Embiid schreibt Geschichte

Das erste Aufeinandertreffen der Rookie-of-the-Year-Anwärter Ben Simmons und Lonzo Ball ging zugunsten des Sixers-Talents aus. Doch ein Mann überschattete dieses Duell: Joel Embiid!

Nach fünf gespielten Minuten lag Philadelphia bereits mit 13 Punkten in Führung. Diese sollte gleichzeitig die höchste des gesamten Spiels gewesen sein. Doch angeführt von Brandon Ingram, der im ersten Spielabschnitt elf seiner 26 Punkte erzielte, kamen die Los Angeles Lakers zum Ende des ersten Spielabschnitts wieder heran.

Was dann folgte, war die große Joel-Embiid-Show. 46 Punkte, 15 Rebounds, sieben Assists und sieben Blocks konnte der 23-jährige Kameruner aufweisen. Eine Statline, wie sie noch kein anderer Spieler vor ihm auflegen konnte. Von seinen 20 Feldwürfen verwandelte er ganze 14. Zudem stand er für 19 Versuche am „Charity-Stripe“, von denen er 16 traf. Diese Punkteausbeute stellt für „The Process“ ein neues Career-High dar. Der letzte Sixer, der in einem Spiel so stark punktete, war Hall-of-Famer Allen Iverson im Jahr 2006.

Embiid

Joel Embiid ist der erste Spieler der jemals 46 Punkte, 15 Rebounds, sieben Assists und sieben Blocks (Foto: Getty Images).

Vor allem Embiids Teamkollege Ben Simmons unterstützte ihn großartig. Das Matchup der beiden größten Point Guards der Liga entschied Simmons deutlich für sich. Mit 18 Punkten, neun Boards, zehn Assists und fünf Steals war er nur einen Rebound von seinem dritten Triple-Double in dieser Saison entfernt.

Das Duell zwischen den beiden jungen Mannschaften war bis in die letzten Minuten eine enge Angelegenheit. Brett Browns 76ers entschieden dieses am Ende jedoch knapp mit 115:109 für sich. No.-2-Pick Ball enttäuschte in seinem 15. Spiel für die „Purple and Gold“ maßlos (zwei Punkte, fünf Rebounds, zwei Assists). In 21 Minuten Spielzeit konnte er nur einen seiner neun Würfe versenken und wurde im Schlussviertel von Coach Luke Walton gar nicht mehr berücksichtigt.

Sixers-Center und Mann des Abends Joel Embiid sagte nach dem Spiel: „Es fühlt sich gut an, hier in L.A. eine solche Leistung gezeigt zu haben. Ich wollte heute Abend eine Show abliefern. Schade nur, dass es keinen Trash-Talker auf dem Feld gab. Trotzdem hatte ich heute eine Menge Spaß und möchte dieses Momentum in die nächsten Spiele mitnehmen.“

Nach vier Auswärtsspielen hintereinander an der Westküste geht es für Philadelphia zurück in die Heimat. Sechs Heimspiele in Serie sollen für die nächsten Spektakel sorgen.

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