BASKET

„The Beard“ weiter unaufhaltbar

Nachdem sich James Harden mit seiner Performance gegen die Utah Jazz einen Eintrag in die Geschichtsbücher gesichert hatte, erreichte er beim Sieg gegen die Cleveland Cavaliers eine weitere historische Marke.

Trotz des Fehlens von Chris Paul, der außer beim Saisonauftakt gegen die Golden State Warriors verletzungsbedingt noch nicht zum Einsatz kam, beanspruchten die Houston Rockets vor dem Spiel die zweitbeste Bilanz im Westen für sich (8-3). Backup-Point-Guard Derrick Rose musste aufseiten der Cavs ebenfalls pausieren. Grund waren anhaltende Schmerzen im linken Knöchel. Daher startete Iman Shumpert offiziell auf der Eins.

Nachdem sich gegen Ende des ersten Viertels der Eindruck erweckte, dass Cleveland erneut, und damit bereits zum siebten Mal leer ausgehen könnte (36:25 für Houston nach zwölf Minuten), war es Cavs-Forward Jeff Green, der vor der Hälfte für den Turnaround sorgte. In Abschnitt zwei erzielte Green 20 Punkte bei acht von neun getroffenen Würfen. Das 42-Punkte-Viertel Clevelands verschaffte dem Team von Coach Tyronn Lue einen 67:65-Vorteil beim Start in Durchgang drei.

James Harden legte gegen die Cleveland Cavaliers das zweite Triple-Double der Saison auf (Foto: Getty Images).

Doch erneut bewies James Harden, dass er es aktuell mit jedem Gegner aufnehmen kann. Ihm gelangen 35 Zähler, elf Rebounds, 13 Assists und fünf Steals. Damit ist er einer von nur drei Spielern aus den letzten 30 Jahren, die bei einem Triple-Double mindestens 35 Punkte erzielen und gleichzeitig fünf Mal den Ball klauen konnten. Die beiden anderen sind Michael Jordan und LeBron James. Neben Harden lieferte vor allem der Schweizer Clint Capela eine überragende Leistung ab (19 Punkte, 13 Boards, vier Blocks).

Hinter Jeff Green und dem „King“, der immerhin 33 Punkte, vier Rebounds und sieben „Dimes“ aufweisen konnte, fehlte es jedoch an Unterstützung. Dabei viel besonders auf, dass die Cavs in den Reboundduellen häufig den Kürzeren zogen. 26 eigenen eingefangenen Bällen standen 45 Houston-Boards gegenüber.

Trotz neun Ballverlusten zeigte sich James Harden nach dem knappen 117:113-Sieg positiv: „Die Leute um mich herum pushen und motivieren mich. Dadurch kann ich mein Spiel jeden Tag verbessern.“ Für Cleveland hingegen bleibt die Saison ein stetiges Auf und Ab. Nach der siebten Niederlage aus zwölf Spielen rangieren die Cavs momentan nur auf Platz elf.

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