BASKET

Pleiss wechselt zum spanischen Meister

Für einige Wochen war die sportliche Zukunft von Tibor Pleiss offen, jetzt ist für die neue Saison alles geklärt: Der 2,18 Meter große Center wird 2017/18 das Trikot des spanischen Meisters und EuroLeague-Teilnehmers Valencia Basket Club tragen. „Ich freue mich sehr über die Einigung mit Valencia. Ich habe bereits einige erfolgreiche Jahre in der spanischen ACB in Vitoria und Barcelona gespielt und es ist toll, wieder nach Spanien zurückzukehren. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und möchte mit dem Club an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen. Die Liga ACB ist sehr stark und ausgeglichen und die Leistungsdichte ist sehr groß.“ Dementsprechend überraschend hatte sich Pleiss‘ neuer Arbeitgeber in der letzten Saison im Playoff-Finale mit 3:1 gegen Real Madrid den Titel gesichert.

Tibor Pleiss von Galatasaray Istanbul dribbelt mit dem Rücken zum Korb.

Tibor Pleiss wechselt nach einem Jahr in der Türkei nun zu seinem dritten Club in Spanien.
Foto: imago

Pleiss, der in der vergangenen EuroLeague-Saison für Galatasaray Istanbul 7,7 Punkte und 4,6 Rebunds pro Partie auflegte, war die Aussicht, weiterhin in der EuroLeague spielen zu können, ein wichtiger Anreiz für den Wechsel. „Mir war wichtig, wieder auf höchstem europäischen Niveau zu spielen. Mit Valencia habe ich diese Möglichkeit und dafür bin ich dankbar“, so der Kölner Big Man.

Derzeit bereitet sich der 27-Jährige noch in Serbien mit Individualtraining auf die neue Spielzeit vor. Allerdings wird das „Trainingslager“ in Belgrad in den nächsten Tagen zu Ende gehen und Pleiss vorläufig für ein paar Tage in seiner Heimat Köln weilen. Wann er nach Valencia reist und dort mit dem Training beginnt, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen.

Eine andere Entscheidung ist derweil schon gefallen: Tibor Pleiss wird nicht an der EuroBasket 2017 mit der deutschen Nationalmannschaft teilnehmen. Bundestrainer Chris Fleming und der 106-fache Nationalspieler einigten sich in einem persönlichen Gespräch darauf, dass die Nominierung nach den Streitigkeiten vor einem Jahr noch zu früh käme. Damals war Pleiss während des Qualifikationsturniers für die Europameisterschaft abgereist, um sich um seine persönliche Zukunft zu kümmern. „Ich habe in über 100 Länderspielen für Deutschland gespielt. Immer gerne und mit vollem Einsatz. Das kann ich mir natürlich auch für die Zukunft vorstellen“, sagt Pleiss.

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