BASKET

Mission erfüllt!

Die Golden State Warriors werden 2017 NBA Champions – die Prognose vieler NBA-Fans beim Wechsel von Kevin Durant hat auch in der Realität Bestand. Die „Dubs“ beantworten die öffentliche Kritik mit einem der beeindruckendsten Playoff-Runs aller Zeiten – und haben den besten „KD“ in ihren Reihen, den es jemals gab!

Das Adrenalin war schon wieder weitgehend aus seinem Körper gewichen, als sich Kevin Durant mitten in der Quicken Loans Arena zu Cleveland niederließ und den Fragen der Journalisten stellte. Gerade erst hatte er Spiel 3 der NBA-Finals 2017 den entscheidenden Dreier zum 118:113-Sieg seiner Golden State Warriors getroffen. Statt Hoffnung für die Cavs, die fast über den gesamten Spielverlauf geführt hatten, stand es nun 3:0 für den West-Champion – die Vorentscheidung! Kein Wunder, dass der kaltblütige „Threeball“ von Durant auch direkt zum Hauptthema des Gesprächs wurde.

„Für diesen Moment­ habe ich mein gesamtes Leben gearbeitet“, schreckte der 28-Jährige auch nicht vor großen Worten zurück. Was die Nr. 35 der Warriors zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Andere Leute schlugen gleichzeitig in seinem Namen noch größere Töne­ an. „Was wir gesehen haben, ist der Beginn der Kevin-Durant-Ära. Und das Ende der LeBron-Ära“, sagte Ex-Celtics-Superstar Paul Pierce als TV-Exper­e im US-Fernsehen. „Ich meine, er hat 14 Punkte im letzten Viertel gemacht – und das mit LeBron­ als Gegner. Was wollen wir von einem Superstar mehr?“ Nicht schlecht für einen Mann, der vor den Finals noch abfällig über Durants Wechsel nach Oakland gesprochen hatte. „Ich bin kein Typ, der im Viertel von einer Gang verprügelt wird – und dann bei denen mitmachen will. Das bin ich nicht. Ich will kämpfen“, hatte „The Truth“ damals gesagt. Durant trat zwar verbal trotz 3:0-Führung noch auf die Bremse („Der Job ist noch nicht vollendet“), doch allen­ war klar: Von diesem Nackenschlag werden sich die Cavaliers nicht mehr erholen. Nicht gegen diese Warriors. Und nicht gegen diesen Durant, der sich schon zu diesem Zeitpunkt den „Finals-MVP 2017“ auf den Briefkopf drucken konnte.

Viel mehr als nur Zahlen

Fünf Tage später waren beide Titel dann auch offiziell in trockenen Tüchern: Mit dem 129:120 in Spiel 5 in der heimischen Oracle Arena krönten sich die Warriors selbst zum NBA-Champion 2017, und „KD“ durfte sich die Bill Russell Trophy als Finals-MVP abholen. Und das mit Statistiken, die die Story der Serie erzählen: 35,2 PPS, 8,4 REB, 5,4 AS, 1,6 BL und eine Trefferquote von 55,6 Prozent aus dem Feld. Nach Michael Jordan und Shaquille O’Neal war er der dritte Spieler der NBA-Geschichte, der in seinen ersten zehn Finals-Spielen 25 oder mehr Punkte erzielt.

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