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LeBron James zieht an Kobe Bryant vorbei

Nachdem hauchdünnen Sieg vor zwei Tagen, wollten die Cavaliers dieses Mal von anfang an klarstellen, dass es dieses Mal einen ungefährdeten Sieg geben wird. Und tatsächlich nach einem bärenstarken dritten Viertel, das mit 33:20 deutlich an den amtierenden Meister ging, hatte kaum jemand in der Quicken Loans Arena noch Zweifel an einem Erfolg. Doch im Schlussabschnitt startete Indiana einen starken Run, der jedoch nicht gekrönt wurde. Somit führen die Cavaliers die Playoff-Serie nun mit 2:0 an.

Coach Tyronn Lue konnte sich gestern auf seine „Big Three“ verlassen. 89 Punkte, so viel wie noch seit 2014, konnten James, Love und Irving verbuchen. LeBron James warf zwar effizient (25 Punkte, 11/20 FG), leistete sich im Ballvortrag aber auch acht Turnover. Allerdings sammelte „King James“ auch zehn Rebounds ein, verteilte sieben Assists und spielte auch dank seiner vier Steals und vier Blocks eine überragende Defense. Kyrie Irving (37 Punkte, 14/24) überzeugte vor allem in der Offense. Komplettiert wurden die „großen Drei“ von Kevin Love (27 Punkte, 11 Bretter), der lediglich einen Wurf nicht im Korb unterbringen konnte (6/7 FG, 3/4 Dreier und 12/12 FT).

LeBron James zog in Spiel zwei gegen die Pacers an Kobe Bryant vorbei und ist nun Dritter der All-Time-Scoring-Liste der Playoffs (Foto: Getty Images).

Neben dem wichtigen Sieg konnte James auch einen Meilenstein feiern: LeBron überholte mit seinen 5.661 Punkten Kobe Bryant in der All-Time-Scoring-Liste der Playoffs und belegt nun den dritten Platz. Und auch „Uncle Drew“ hatte etwas zu feiern. Er überholte Cavs-Legende Mark Price und ist nun hinter LeBron James zweitbester Scorer in der Playoff-Historie der Cleveland Cavaliers.

Bei den Indiana Pacers war erneut Paul George (32 Punkte) der Go-to-Guy im Angriff. Unterstützung erhielt er vor allem von seinem Point Guard Jeff Teague (23, 8/12), der die defensiven Schwächen von Irving ausnutzte. Lance Stephenson (13 Punkte, 4 Assists) half Paul George zwar im Angriff, machte in der Defense aber keine sonderlich gute Figur. Thaddeus Young gelangen 16 Punkte und sensationelle sechs Steals.

Die Serie wechselt nun nach Indianapolis, wenn die Pacers in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Cavs zu Spiel drei empfangen werden. Um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben und um die Highlights der Nacht noch einmal zu sehen, schaut in unseren NBA Channel auf BASKET.de.

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