BASKET

LeBron James sorgt für Mega-Aufholjagd

Die Indiana Pacers waren ganz nah dran, die Serie auf 1:2 zu verkürzen. Sie lagen vergangene Nacht gegen die Cleveland Cavaliers mit 26 Zählern zur Halbzeit in Führung. Doch eine unglaubliche Leistung von LeBron James, der sich und seine Mitspieler brilliant in Szene setzte, sorgte für die Aufholjagd. Der neue Serienstand: 3:0. Die Pacers kämpfen Sonntag im „Primetime-Spiel“ gegen das Ausscheiden aus den Playoffs.

LeBron James ist mit dieser Performance, der einzige Spieler neben Oscar Robertson, der in seiner Playoffkarriere mehrere Triple-Doubles mit 40 oder mehr Punkten auflegte.

Er beendete das Spiel mit 41 Zählern, 13 Rebounds und zwölf Assists. Er konnte mehr als die Hälfte seiner Würfe verwandeln (14/27 FG), wobei sechs Treffer von Downtown kamen (6/12 Dreier). Darunter zwei aufeinander folgende Shots von ganz weit draußen, die Ende des dritten Viertels, die Pacers-Führung auf fünf verkürzten. Kyrie Irving und Kevin Love (beide 13 Punkte), fielen primär durch ihre schlechten Wurfquoten auf: Kyrie warf nur vier von 17 aus dem Feld, Love vier von zwölf.

LeBron James sorgte mit einem 40-Punkte-Triple-Double für eine fulminante Aufholjagd (Foto: Getty Images).

Nach einem 16:0-Run Ende des dritten Viertels, bei dem Irving und Love auf der Bank saßen, entschloss sich Coach Tyronn Lue die beiden das komplette Schlussviertel auf der Bench sitzen zu lassen.

LeBron machte dort weiter, wo er aufgehört hatte und konnte in den letzten Minuten die Führung für die Cavaliers übernehmen. Am Ende der Partie gab es ein offener Schlagabtausch zwischen „King James“ und Paul George, der seine Pacers mit 36 Punkten, 15 Rebounds und neun Assists anführte. George traf einige schwierige Dreier und hielt sein Team so noch im Spiel. In letzter Konsequenz zu wenig. Das Team von Coach Nate McMillan ließ 70 Punkte in der zweiten Halbzeit zu, der Hauptgrund für die Aufholjagd. Spielmacher Jeff Teague machte mit 15 Punkten und sieben Assists ein solides Spiel (5/11 FG).

Lance Stephenson, der nach seiner Verpflichtung zu Saisonende eine überraschend große Rolle einimmt, spielte in der ersten Halbzeit gut auf. In der zweiten Hälfte gelang es ihm nicht darab´n anzuknüpfen. Insgesamt legte er 13 Punkte und sechs Rebounds in 24 Minuten von der Bank auf (4/12 FG).

Die Pacers stehen nun mit dem Rücken zur Wand, wenn sie Sonntag den Sweep verhindern wollen, dürfen sie im zweiten Abschnitt nicht aufhören zu verteidigen.

 

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