BASKET

„Unsere Methoden waren nicht normal“

In Zusammenarbeit mit der Bauerfeind AG hat BASKET Dirk Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner gesprochen und mit ihm gemeinsam auf die nun bereits 19 Jahre andauernde Karriere des besten deutschen Basketballers aller Zeiten zurückgeschaut. Uns erklärte der Förderer von Dirk, was Eishockey, Fechten und Musik mit dem Erfolg seines Schützlings zu tun haben.

Vor einem Jahr schwärmte Dirk Nowitzki in einem Interview davon, wie „fantastisch es wäre“ 30.000 Punkte in seiner NBA-Karriere zu erreichen. Nun ist es Wirklichkeit. Der Basketball-Star und weltweite Markenbotschafter der Bauerfeind AG übertraf mit seinen 25 Punkten im Spiel gegen die Los Angeles Lakers als sechster Spieler in der NBA-Geschichte die Bestmarke von 30.000 Punkten. Damit fehlen ihm nur noch etwas mehr als 1.400 Punkte, um Wilt Chamberlain zu überflügeln und im Ranking der erfolgreichsten Korbjäger aller Zeiten Position fünf einzunehmen. Dieses Ziel könnte er in der kommenden Saison, seinem dann 20. Jahr in der NBA, erreichen. Was Dirk Nowitzki so stark macht und wie es zur Zusammenarbeit kam, erklärt sein Mentor Holger Geschwindner.

Seit 22 Jahren arbeiten die beiden zusammen. Holger Geschwindner erinnert sich an die Anfänge: „Er machte vieles richtig, was ein guter Basketballer können muss, er hat viele Dinge schon instinktiv beherrscht. Das war nicht nur mir sofort klar. Und das technische Handwerkszeug kann man trainieren. Vor allem aber hatten wir von Anfang an dieselbe Wellenlänge. Wir waren uns einig, und es hat einfach gepasst. Das war die Ausgangssituation für Dirk und mich – und vermutlich das Wichtigste.“

Zum damaligen Zeitpunkt gab es keinen großen Spieler in der NBA, der über eine hohe Trefferquote aus größeren Distanzen verfügte. Eine Lücke, die Holger Geschwinder erkannte und mit Dirk Nowitzki den nahezu perfekten Wurf einstudierte. „Wir haben uns zunächst die technischen Elemente angesehen. Ich habe Mathematik und Physik studiert, deshalb war das meine Herangehensweise. Ich habe versucht herauszufinden, ob es einen optimalen Wurf gibt. Darauf aufbauend haben wir uns dann gemeinsam Trainingsübungen und -methoden überlegt, um sich dem Optimum anzunähern. Es war von Vorneherein ein ganzheitlicher Ansatz, auch psychologisch-mentale Elemente kamen dazu. Ebenso aber auch Ausflüge in die Musik oder Literatur. Verglichen mit den üblichen Trainingsmethoden war das damals eben sehr unkonventionell.“

Dirk Nowitzki ist erst der sechste Spieler der NBA-Geschichte der die 30.000 Punkte knackt (Foto: Bauerfeind AG).

Gemeinsam wagten Dirk Nowitzki und Holger Geschwindner zusätzlich viele Abstecher in andere Sportarten, die Techniken förderten aber auch mentale Stärken ausbildeten. „Wir haben uns gefragt, was andere Sportarten besser können als die Basketballer. Zum Beispiel die Fechter: Ein Fechter kann nicht angreifen, wenn er seine Verteidigung nicht perfekt organisiert hat. Also haben wir Dirk in einen Fechtanzug gesteckt – damals haben sich alle totgelacht. Es war aber ideal, um zu verstehen, was Verteidigung und Angriff ausmacht – und wie beides ineinandergreift. Oder Eishockey: Ein Eishockey-Torwart braucht zum Beispiel eine unglaubliche Reaktionszeit. Wir haben einfach immer versucht, über den sportartspezifischen Tellerrand hinauszuschauen und von anderen zu lernen. Und wir haben nie damit aufgehört.“

Holger Geschwindner schwärmt ferner von der Persönlichkeit Dirk Nowitzkis. Ein Familienmensch, der trotz des Erfolges stets bodenständig geblieben ist. Hinsichtlich des Sports betont Holger Geschwindner vor allem die Zielstrebigkeit Nowitzkis. „Dirk hat von Anfang an eine gewaltige Selbstdisziplin an den Tag gelegt. Wenn Dirk A beschließt, dann ist er auch bereit, dafür Schritte B, C und D zu tun – auch wenn diese Schritte nicht immer viel Spaß machen.“


Selbst Verletzungen warfen Dirk Nowitzki nicht aus der Erfolgsspur. Ehrgeizig und entschlossen arbeitete er an sich, um noch stärker zurück zu kehren. Geholfen haben ihm dabei auch die Produkte von Bauerfeind. „Wir arbeiten schon sehr lange mit Bauerfeind-Produkten. Und ja: Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht!“, so Holger Geschwindner im Interview gegenüber Bauerfeind. Den ersten Kontakt gab es zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Seitdem vertraut Dirk Nowitzki auf Bauerfeind-Produkte, wie die in Zeulenroda hergestellte GenuTrain. Im Schnitt geht diese Kniebandage weltweit alle 20 Sekunden einmal über den Ladentisch. Dem 38-jährigen Dirk Nowitzki leistete sie gute Dienste, um die Marke von 30.000 Punkten zu knacken.

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